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Realisierung eines klimawandel-resilienten Agroforstes

Mit der Realisierung eines klimawandel-resilienten Agroforstes sollen mögliche Lösungen zum natürlichen Wasserrückhalt auf landwirtschaftlicher Fläche aufgezeigt werden. Das Projekt soll ein Vorzeigebeispiel sowohl für die Forschung darstellen, als auch eine Bildungsstätte mit Wissensangeboten schaffen.

Das Projekt ist in der Region einzigartig und schafft einen nachhaltigen und zukunftsfähigen Lebensraum, der ökologische, ökonomische und soziale Bedürfnisse der Region vereint. Wasser kann bereits in der Landschaft zurückgehalten und unterhalb gelegene Ortschaften besser vor Starkregen geschützt werden. Auf innovative Weise soll über den Agroforst die natürliche Wasserretention erhöht, Bodenerosion verringert und das Dauergrünland ökologisch aufgewertet werden. Das Projekt wird unter anderem von der Hochschule Bonn Rhein-Sieg wissenschaftlich begleitet.

Ein zentrales Element ist dabei Keyline-Design mit kleinen Speichermulden, das Regenwasser gezielt verteilt und speichert – eine wirkungsvolle Vorsorge gegen Starkregen und ein wertvoller Beitrag zum Klima- und Umweltschutz. Die Pflanzung klimaangepasster Baum- und Straucharten reduziert zudem die Bodenerosion und fördert die Biodiversität.

Darüber hinaus stärkt das Projekt die nachhaltige Produktion von Obst und Nüssen und unterstützt die bereits bestehende Weidehaltung.

Dieses einzigartige Projekt soll für die Menschen in der Region zugänglich und erlebbar sein. Mit Infotafeln, Workshops und Führungen entsteht ein Bildungs- und Begegnungsort, an dem u.a. Wissen über nachhaltige Landwirtschaft und Klimaanpassung vermittelt wird.

Projektträger: Queckenberg GbR/ Grünsnück
Laufzeit: 03.2026 – 11.2028
Fördersumme: 125.783,72 €


Das Projekt wird gefördert mit finanzieller Unterstützung des Landes Nordrhein-Westfalen und der Europäischen Union